Reimwörter und Gedichte 

Schüler lernen Reimwörter schon früh im Unterricht kennen. Reimwörter erleichtern das Nachsprechen, das Artikulieren und das Lesen lernen. Sie sind eine Hilfe bei der Rechtschreibung und helfen bei der Erweiterung des Wortschatzes. Reimwörter zu finden, macht Spaß, und einfache Gedichte werden gerne auswendig gelernt und aufgesagt.  

 

Ein guter Einstieg sind Spiele wie der "Reimepeter" vom Auer Verlag, Reimkarten vom Verlag an der Ruhr oder die Reimwortübungsblätter und Spielkarten vom Persen Verlag. 

Bevor man eine Spielrunde beginnt, sollten die Reimwortbildkarten offen ausgelegt werden. Was da zu sehen ist, wird benannt und/oder vorgelesen. Meist erkennen dann schon Schüler einige Reimwörter. Anschließend können die Schüler, immer noch mit offenen Karten, nacheinander Reimwortpaare suchen.  

Das anschließende Spiel kann dann als Memory gespielt werede. Die Karten werden umgedreht und gemischt, dann versuchen die SuS nach den bekannten Memory-Regeln möglichst viele Reimpaare zu finden.  

Das Spiel "Reimepeter" ist sehr beliebt und wird nach den Regeln wie "Schwarzer Peter" gespielt.  

 

Kleine Gedichte verfassen

Die Schüler wissen meist, dass sich bei einem Gedicht etwas reimt, allerdings kann es schwer fallen, passende Reime zu finden. In einer weiteren Übung werden deshalb drei oder vier Reimwortpaare an die Tafel geschrieben. Meist sieht ein Schüler, dass bei den Reimpaaren die Endungen gleich sind. Nach dem Markierung dieser Endungen erkennen die Schüler, dass die gleichen Wortendungen den Reim ausmachen.  

Ein kleines Gedicht wird an der Tafel gemeinsam gelesen, z.B.:  

Mein kleiner Hund 

hat einen großen Mund.

Die Reimwörter werden markiert und die Schüler ermuntert, selbst einen Zweizeiler zu verfassen. Dazu holen sie sich von den ausgelegten Karten ein Reimpaar und los geht es. Die Begeisterung ist meist groß und die Schüler haben beim Dichten freie Bahn für einfache, verrückte und unwahrscheinliche Gedichte.