Adjektive (Wie-Wörter) kennen und benutzen

Der Wortschatz an  Adjektiven soll ständig vergrößert werden. Das gelingt leicht mit Spielen. Adjektive lassen sich besonders gut einprägen, wenn man Gegensatzpaare findet.
 

Die Frage, was eigentlich Adjektive oder Wie-Wörter sind, führt bei den Schülern häufig zu Ratlosigkeit. Was ein Adjektiv "bringt", kann man gut mit folgendem Würfel-Spiel zeigen:

Gebraucht werden:

1 Würfel und Bildkarten (sehr gut eignen sich DuoCards, s.u.)

Die Schüler würfeln nacheinander. Wenn eine 1 oder eine 6.gewürfelt wird, zeigt der Lehrer diesem Schüler eine Bildkarte und fragt z.B. :Wie fühlt sich wohl das Kind auf dem Bild? Ist z.B. die Antwort "traurig"  richtig, erhält der Schüler die Karte. Nun kann man die Runde fragen, wie denn wohl das gegenteilige Gefühl zu „traurig“ heißt. Nach einigen Runden wird der Schüler Sieger, der die meisten Karten bekommen hat.

 

In einem nächsten Schritt wird das Spiel erschwert.  Zum richtig benannten Adjektiv soll nun das passende Antonym genannt werden. Wieder wird nach einigen Runden der Sieger ermittelt. Mit diesem "Vortraining" sind die Schüler für weitere Übungen/Spiele gerüstet, die sie einzeln oder mit Partner an vorbereiteten Stationen spielen.
 

  • Die Bildkarten (DuoCards) stammen aus der Sammlung "Sprachbewußtsein fördern" (Bergedorfer Kopiervorlagen, Persen Verlag). Die zusätzlich angebotenen 5 Kopiervorlagen sind auf die DuoCards abgestimmt und sehr gut einsetzbar.
  • Domino: Gegenwörter Klasse 2/3 (Cornelsen-Verlag)      
  • Adjektivstern Kopiervorlage aus: Deutsch als Zweitsprache, Heidi Rösch, Hg. (Schrödel Verlag)
    Den Stern kann man vergrößern und in die vorgegebenen Dreiecke zerschneiden. Die Schüler legen nun die gemischten Sterndreiecke zusammen. Es bewährt sich, einen Stern als Demonstrationsobjekt den Schülern vorzulegen. Sie können dann leicht nachschauen, wenn sie einmal nicht weiterkommen.
  • Gegenteile-Puzzle,Lern-Mobile Deutsch 2 (Westermann  Verlag)
    Zu den auf der Spielkarte genannten Adjektiven muss die Spielkarte mit dem Gegenteil gefunden und umgedreht aufgelegt werden. Wenn alles richtig ist, entsteht ein Bild.
  • Das folgende Satzergänzungsspiel eignet sich gut als gemeinsame mündliche Übung:
    "Was nicht heiß ist, das ist …kalt."
    "Was nicht spitz ist, das ist …stumpf." usw.

    Die Schüler sind schnell in der Lage, solche Sätze selbst zu beginnen und/oder fortzusetzen.
    Ein Arbeitsblatt zu dieser Übung ist leicht erstellt: zehn geläufige Adjektive werden untereinander in großer Schrift aufgelistet, daneben die zehn Antonyme in abgewandelter Folge. Die Schüler lesen die Adjektive und verbinden die passenden Adjektive miteinander.

Ein anschließender Lesewettbewerb kann die Stunde abrunden.

 

  • Einen höheren Schwierigkeitsgrad hat eine Übung aus dem Arbeitsheft B, Sprache und Lesen 2, "der die das" vom Cornelsen Verlag. Hier ist ein Rätsel in Gedichtform vorgegeben. Das einzusetzende Antonym ist gleichzeitig das gesuchte Reimwort.

Auch hier lässt sich ein Lesewettbewerb anschließen.